Leuchtstofflampen erzeugen weltweit 70 Prozent des Kunstlichts. Sie sind in vielen Einsatzbereichen aus wirtschaftlichen Gründen die erste Wahl. Denn Leuchtstofflampen zeichnen sich durch eine hohe Lichtausbeute und einen geringen Stromverbrauch aus. So benötigt eine LUMILUX Leuchtstofflampe nur zirka 15 % des elektrischen Stroms, den eine Glühlampe braucht. Die mittlere Lebensdauer einer LUMILUX T8 beträgt 20.000 Stunden, während eine Glühlampe 1.000 Stunden hält.
Freundlich zur Umwelt.
Geringer Stromverbrauch und lange Lebensdauer machen die Leuchtstofflampen umweltfreundlich. Ebenso wie die Recyclingquote. Über 90 Prozent des Gewichtes der OSRAM Leuchtstofflampen werden in der Lampenfertigung wieder eingesetzt. Fünf bis zehn Prozent des Lampengewichts finden beispielsweise bei der Herstellung anderer Stoffe Verwendung.
Das Funktionsprinzip.
Leuchtstofflampen sind Gasentladungslampen. Das Glasrohr wird mit Quecksilberdampf unter geringem Druck gefüllt. Die Glasrohr-Innenwand ist mit einem Leuchtstoff belegt, den ultraviolettes Licht zum Strahlen anregt. An den Enden des Glasrohres befinden sich Elektroden. Werden sie unter Spannung gesetzt, sendet der Quecksilberdampf durch Entladung UV-Strahlen aus. Diese werden vom Leuchtstoff in sichtbares Licht umgewandelt. Die Farbe variiert je nach verwendetem Leuchtstoff.